Im Regen
Ich verließ eben die Redaktion (es stand noch 0:0), als es plötzlich in dicken Tropfen anfing zu regnen. Ich trug ein T-Shirt (weiß), einen Leinenrock (beige) und Flip-Flops (aus Bast). Ich lief nicht, weil es sinnlos war, sondern spazierte durch den Regen nach Hause.
Ich war völlig durchnässt, als plötzlich ein Mann neben mir stand - mit einem Schirm, der groß genug war für zwei. "Wo wohnst du? Ich begleite dich ein Stück." Er nahm mich unter seinen Schirm, wir gingen schweigend und hörten dem Gewitter zu. Blitze zuckten über den Himmel und Donner grollte bedrohlich.
Vor meiner Haustüre wünschte ich mir kurz, der Fremde würde mit raufkommen, mich trocken rubbeln, mir Tee kochen und mich "Liebste" nennen.
Er lüftete seinen Hut, bevor er sich umdrehte und durch den Regen davonging.
Ich war völlig durchnässt, als plötzlich ein Mann neben mir stand - mit einem Schirm, der groß genug war für zwei. "Wo wohnst du? Ich begleite dich ein Stück." Er nahm mich unter seinen Schirm, wir gingen schweigend und hörten dem Gewitter zu. Blitze zuckten über den Himmel und Donner grollte bedrohlich.
Vor meiner Haustüre wünschte ich mir kurz, der Fremde würde mit raufkommen, mich trocken rubbeln, mir Tee kochen und mich "Liebste" nennen.
Er lüftete seinen Hut, bevor er sich umdrehte und durch den Regen davonging.
diekolumnistin - 29. Jun, 21:47





