Über die Liebe - bis vier Uhr morgens an der Bar
Seit acht Jahren gehe das bereits, mit Unterbrechungen. Sie sei die Liebe seines Lebens, sagte er, als sie ihn zum fünften Mal verlassen wollte. Aber er könne sich nicht von seiner Frau trennen, das müsse sie doch verstehen! Er hatte doch die Verantwortung vor einigen Jahren übernommen und die müsse er jetzt tragen! Erst waren es die Kinder, aber die sind inzwischen groß. Dann war die Mutter seiner Frau schwer krank, aber die ist inzwischen tot. Die Geliebte glaubt, es liegt am warmen Essen. Seine Frau stellt ihm jeden Tag einen Teller mit Selbstgekochtem vor die Nase. Da könne sie, die Geliebte, nicht mithalten. Wer berufstätig ist, muss sich wohl mit dem zweiten Platz zufrieden geben und neben dem Handy schlafen, hoffend, dass er sich irgendwann eine halbe Stunde davonstehlen kann.
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Zehn Jahre seien sie zusammen gewesen. Alle warteten darauf, dass sie heiraten und Kinder bekommen. Er hat sich irgendwann gefragt: "Soll das alles gewesen sein?" Er konnte dem Druck nicht mehr standhalten. Vor fünf Monaten hat er sie verlassen. Er fragt sich oft, ob die Entscheidung richtig war. Allein sein ist nicht so einfach, wie er sich das vorgestellt hatte. Dann sei da noch der Ärger mit der Wohnung, die sie zusammen gekauft haben. Aber das Gehen schien ihm doch besser als das Bleiben.
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Sie sei absolut glücklich. Fünf Jahre war sie schon allein, als sie ihn traf. Es war von Anfang an perfekt. Nach drei Wochen hat er seine Freundin verlassen, weil er sich sicher war, seine wahre Liebe getroffen zu haben. Weil die vorherige Beziehung nicht gut war. Und sie, die neue Liebe, wollte einen Mann für sich allein. Er hätte sie nie zur Geliebten und damit unglücklich gemacht. Dazu war sie ihm zu wichtig. Seitdem sind sie einfach glücklich. Es sei nicht schwierig, auch wenn es von außen so aussieht. Es sei ganz einfach, obwohl er so weit weg ist - sie müssten halt viel fliegen. Sie hatte immer darauf vertraut, dass da schon wer käme. Jetzt ist er da und sie hat nicht vor, ihn wieder gehen zu lassen.
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Zehn Jahre seien sie zusammen gewesen. Alle warteten darauf, dass sie heiraten und Kinder bekommen. Er hat sich irgendwann gefragt: "Soll das alles gewesen sein?" Er konnte dem Druck nicht mehr standhalten. Vor fünf Monaten hat er sie verlassen. Er fragt sich oft, ob die Entscheidung richtig war. Allein sein ist nicht so einfach, wie er sich das vorgestellt hatte. Dann sei da noch der Ärger mit der Wohnung, die sie zusammen gekauft haben. Aber das Gehen schien ihm doch besser als das Bleiben.
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Sie sei absolut glücklich. Fünf Jahre war sie schon allein, als sie ihn traf. Es war von Anfang an perfekt. Nach drei Wochen hat er seine Freundin verlassen, weil er sich sicher war, seine wahre Liebe getroffen zu haben. Weil die vorherige Beziehung nicht gut war. Und sie, die neue Liebe, wollte einen Mann für sich allein. Er hätte sie nie zur Geliebten und damit unglücklich gemacht. Dazu war sie ihm zu wichtig. Seitdem sind sie einfach glücklich. Es sei nicht schwierig, auch wenn es von außen so aussieht. Es sei ganz einfach, obwohl er so weit weg ist - sie müssten halt viel fliegen. Sie hatte immer darauf vertraut, dass da schon wer käme. Jetzt ist er da und sie hat nicht vor, ihn wieder gehen zu lassen.
diekolumnistin - 22. Feb, 11:08





