Geheimnisse
Wenn ich ein Geheimnis erzählt bekomme, kann das zwei Gefühle auslösen:
Gefühl eins: Ich muss es loswerden. Ich muss es weitererzählen, sofort und auf der Stelle. Ich halte es einfach nicht aus, das Geheimnis zu wissen und es für mich behalten zu müssen. Schon während ich verspreche, es niemandem zu sagen, überlege ich, wer es als Erster wissen muss. Ich bin ein schlechter Mensch.
Gefühl zwei (gestern gefühlt, heute noch nachgefühlt): Ich bekomme Herzklopfen. Ich fühle mich durch das Vertrauen, dass mein Gegenüber mir dieses intime Geheimnis verrät, so sehr geehrt, dass ich richtig Herzklopfen bekomme. In solch einer Situation kann ich mich sogar verlieben. Aber zu Beginn schwöre ich mir selbst (nicht dem Gegenüber!) es niemals, auch nicht unter Folter, zu verraten. Vielleicht auch aus Egoismus, weil ich es mit keinem teilen will. Ich bin ein schlechter Mensch.
Gefühl eins: Ich muss es loswerden. Ich muss es weitererzählen, sofort und auf der Stelle. Ich halte es einfach nicht aus, das Geheimnis zu wissen und es für mich behalten zu müssen. Schon während ich verspreche, es niemandem zu sagen, überlege ich, wer es als Erster wissen muss. Ich bin ein schlechter Mensch.
Gefühl zwei (gestern gefühlt, heute noch nachgefühlt): Ich bekomme Herzklopfen. Ich fühle mich durch das Vertrauen, dass mein Gegenüber mir dieses intime Geheimnis verrät, so sehr geehrt, dass ich richtig Herzklopfen bekomme. In solch einer Situation kann ich mich sogar verlieben. Aber zu Beginn schwöre ich mir selbst (nicht dem Gegenüber!) es niemals, auch nicht unter Folter, zu verraten. Vielleicht auch aus Egoismus, weil ich es mit keinem teilen will. Ich bin ein schlechter Mensch.
diekolumnistin - 16. Jul, 21:04




