Ja, nein, vielleicht
Sowohl in Freundschaften als auch in Liebesbeziehungen kommt irgendwann der Punkt, an dem man Ja oder Nein sagen muss.
Wir sollten aufhören, immer nur "Vielleicht" zu sagen. Hat eine Beziehung eine bestimmte Intensität erreicht - unabhängig davon, welcher Art die Beziehung ist - muss man sich entscheiden. Wir können uns nicht immer alle Optionen offen halten, mit Nähe und Distanz spielen. Mal das eine, mal das andere praktizieren - den anderen hin- und herschieben, wie es uns gerade passt.
Meine Generation hat schreckliche Angst, eingesperrt zu werden, die Individualität zu verlieren, Verpflichtungen zu haben, sesshaft zu werden. Wir haben schreckliche Angst davor, irgendetwas könnte dauerhaft sein, konstant sein, wir könnten werden wie unsere Eltern.
Wir haben Lebensabschnittspartner, Lebensabschnittsfreunde, Lebensabschnittswohnungen, Lebensabschnittsjobs, ja, sogar Lebensabschnittsurlaubsvorlieben.
Doch irgendwann (nach dem 10. Umzug, der 20. gescheiterten Beziehung, dem dritten angefangenen Studium, ...) hat man diesen schalen Geschmack im Mund. Dann wird es Zeit Ja zu sagen: zu einem Partner, der vielleicht nicht perfekt ist. Zu Freunden, die manchmal nerven, die Sorgen haben und versorgt werden wollen. Zur Wohnung, deren Balkon eigentlich zu klein ist. Zum Job, der nicht jeden Tag Spaß macht und vor allem zu uns selbst.
Denn wer immer nur um des Suchens willen sucht, wird nie irgendetwas finden.
Wir sollten aufhören, immer nur "Vielleicht" zu sagen. Hat eine Beziehung eine bestimmte Intensität erreicht - unabhängig davon, welcher Art die Beziehung ist - muss man sich entscheiden. Wir können uns nicht immer alle Optionen offen halten, mit Nähe und Distanz spielen. Mal das eine, mal das andere praktizieren - den anderen hin- und herschieben, wie es uns gerade passt.
Meine Generation hat schreckliche Angst, eingesperrt zu werden, die Individualität zu verlieren, Verpflichtungen zu haben, sesshaft zu werden. Wir haben schreckliche Angst davor, irgendetwas könnte dauerhaft sein, konstant sein, wir könnten werden wie unsere Eltern.
Wir haben Lebensabschnittspartner, Lebensabschnittsfreunde, Lebensabschnittswohnungen, Lebensabschnittsjobs, ja, sogar Lebensabschnittsurlaubsvorlieben.
Doch irgendwann (nach dem 10. Umzug, der 20. gescheiterten Beziehung, dem dritten angefangenen Studium, ...) hat man diesen schalen Geschmack im Mund. Dann wird es Zeit Ja zu sagen: zu einem Partner, der vielleicht nicht perfekt ist. Zu Freunden, die manchmal nerven, die Sorgen haben und versorgt werden wollen. Zur Wohnung, deren Balkon eigentlich zu klein ist. Zum Job, der nicht jeden Tag Spaß macht und vor allem zu uns selbst.
Denn wer immer nur um des Suchens willen sucht, wird nie irgendetwas finden.
diekolumnistin - 6. Aug, 17:53





