Platzende Seifenblasen oder: Darf Frau einen Mann ansprechen?
Jede Frau hat ihren Thomas D.
Ich hab meinen vor ca. 5 Jahren das erste Mal gesehen. Er saß in einer Bar, etwa drei Tische weiter und sah aus wie Thomas D. Sein Freund neben ihm war Smudo aus dem Gesicht geschnitten.
Ich fand ihn toll - Thomas D.
Wir trafen uns immer wieder zufällig auf der Straße, lächelten, sagten "Hallo". Wir sprachen nie ein Wort miteinander. Aber immer, wenn wir uns begegneten, fand ich ihn gut.
Gestern stand ich in meiner Lieblingsbar. Plötzlich kam er rein: Thomas D. Wir hatten Blickkontakt. Sollte ich meine Illusion zerstören? Sollte ich ihn ansprechen und feststellen, dass er einen schrecklichen Dialekt hat? Total unkultiviert ist? Nichts im Hirn hat?
Das allererste Mal in meinem Leben übernahm ich die Initiative und tat das, was Frauen normalerweise NIE tun: Ich ließ ihm von der Kellnerin ein Bier bringen.
Stunden später saßen wir in einer anderen Bar, plauderten, als würden wir uns ewig kennen, lachten, lächelten, unsere Beine stießen unter dem Tisch zusammen, wir mochten uns, dachten gleich, irgendwann hauchte er mir einen Kuss auf den Mund.
Meine Illusion saß neben mir, leibhaftig, er war kultiviert, klug, sprach ohne schrecklichen Dialekt und meinte irgendwann, zum richtigen und falschen Zeitpunkt zugleich: Ich habe eine Freundin.
Ich hab meinen vor ca. 5 Jahren das erste Mal gesehen. Er saß in einer Bar, etwa drei Tische weiter und sah aus wie Thomas D. Sein Freund neben ihm war Smudo aus dem Gesicht geschnitten.
Ich fand ihn toll - Thomas D.
Wir trafen uns immer wieder zufällig auf der Straße, lächelten, sagten "Hallo". Wir sprachen nie ein Wort miteinander. Aber immer, wenn wir uns begegneten, fand ich ihn gut.
Gestern stand ich in meiner Lieblingsbar. Plötzlich kam er rein: Thomas D. Wir hatten Blickkontakt. Sollte ich meine Illusion zerstören? Sollte ich ihn ansprechen und feststellen, dass er einen schrecklichen Dialekt hat? Total unkultiviert ist? Nichts im Hirn hat?
Das allererste Mal in meinem Leben übernahm ich die Initiative und tat das, was Frauen normalerweise NIE tun: Ich ließ ihm von der Kellnerin ein Bier bringen.
Stunden später saßen wir in einer anderen Bar, plauderten, als würden wir uns ewig kennen, lachten, lächelten, unsere Beine stießen unter dem Tisch zusammen, wir mochten uns, dachten gleich, irgendwann hauchte er mir einen Kuss auf den Mund.
Meine Illusion saß neben mir, leibhaftig, er war kultiviert, klug, sprach ohne schrecklichen Dialekt und meinte irgendwann, zum richtigen und falschen Zeitpunkt zugleich: Ich habe eine Freundin.
diekolumnistin - 25. Sep, 11:30





