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    <title>fast täglich : Rubrik:Phänomene</title>
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    <dc:publisher>diekolumnistin</dc:publisher>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:date>2009-07-07T18:27:22Z</dc:date>
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    <title>fast täglich</title>
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    <title>Erkenntnis des Tages</title>
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    <description>Mein Chef bekommt immer so einen verträumten Blick, wenn ich in sein Büro stöckle, mich auf den Stuhl fallen lasse und sage: &quot;Ich habe eine Idee.&quot;</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-07T18:20:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Lauftechnik</title>
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    <description>Laufen gehen war früher mal einfacher. Da gab es die Straße und mich. Dazwischen zuerst Asics Gel, seit einiger Zeit New Balance. Das wars.&lt;br /&gt;
Heute Morgen brauchte ich 10 Minuten, um mich fertig zu machen: Anziehen, &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Belkin-Apple-iPod-Bracelet-schwarz/dp/B001F51KKS/ref=sr_1_6?ie=UTF8&amp;s=ce-de&amp;qid=1241168913&amp;sr=8-6&quot;&gt;Belkin Sports Armband&lt;/a&gt; anlegen und mithilfe meines frisch geschenkt bekommenen &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/iPod-Nike-Sport-Apple-nano/dp/B000M5783U/ref=wl_itt_dp?ie=UTF8&amp;coliid=I2F5MUZKO47NTQ&amp;colid=3JYN79Y806UR7&quot;&gt;Nike Sportskit&lt;/a&gt; mein Training programmieren. Dann noch den Sensor an den Schuh klemmen und &quot;Start&quot; drücken. Ich bin eine Technikschlampe. Ich steh drauf, dass mir im 5-Minuten-Takt eine Frauenstimme auf Englisch ins Ohr säuselt, wie lang ich schon laufe und wie lang ich noch muss. &lt;br /&gt;
Die Endstatistik sieht leider nicht so sportlich aus wie mein Equipment:&lt;br /&gt;
44 Minuten 37 Sekunden&lt;br /&gt;
6,8 Kilometer&lt;br /&gt;
430 Kalorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/pV11oDLtlmc&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/pV11oDLtlmc&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-01T08:57:00Z</dc:date>
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    <title>Partyspiele</title>
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    <description>Meine Gäste fanden es äußerst amüsant, nach Aperitif und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/B%C5%93uf_bourguignon&quot;&gt;Boeuf bourguignon &lt;/a&gt;den Zucker auf der Creme brulee mit dem geliehenen Küchenbunsenbrenner selbst zu karamelisieren. Die Kinderpartyspiele funktionieren offensichtlich auch bei Erwachsenen. Das nächste Mal backen wir gemeinsam Muffins - sie dürfen sie dann mit Smarties und Schokoguss selbst verzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Kann mir überhaupt mal wer erklären, warum mein Counter seit gestern nicht mehr funktioniert und ich nun keine Ahnung habe, wer hier mitliest?!?!&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-30T07:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5634660/">
    <title>Ich wär manchmal gerne ein Tourist</title>
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    <description>An Tagen wie heute wünsche ich mir, ich wäre in meiner Stadt Touristin und würde alles zum ersten Mal sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Dass ich heute mit einem Pappkaffeebecher bewaffnet durch die Altstadt spazierte, liegt einerseits daran, dass mir der Kaffee zuhause ausgegangen ist. Andererseits aber an dem Satz, den mein Arzt zu mir gesagt hat: &lt;i&gt;&quot;Du nimmst jetzt brav dein Antibiotikum bis zum Schluss und machst ein paar Tage Sportpause. Sonst bekommst du eine Herzmuskelentzündung. Daran kann man sterben.&quot;&lt;/i&gt; Er weiß eben, dass ich nichts tue, was er sagt, wenn er mir nicht mit dem Tod droht. &lt;br /&gt;
Fällt eigentlich ein bisschen Donnerstagabendpilates unter &quot;Sport&quot;?&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-09T08:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5613104/">
    <title>Da hat mir doch tatsächlich wer heute Nacht eine Stunde gestohlen. Ich bin fassungslos.</title>
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    <description>Da hat mir doch tatsächlich wer heute Nacht eine Stunde gestohlen. Ich bin fassungslos.</description>
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    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-29T07:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5581588/">
    <title>Füße</title>
    <link>http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5581588/</link>
    <description>Dass ich aufgrund meines Sportpensums jetzt immer in Größe 36 und immer öfter in Größe 34 passe, finde ich ziemlich logisch. Dass mir aber plötzlich Schuhgröße 40 zu groß ist und ich in 39 auch manchmal rutsche, verwundert mich doch sehr.&lt;br /&gt;
Ich werde mich jetzt in die Sonne setzen und genau beobachten, ob meine Füße schrumpfen.</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-14T12:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5400503/">
    <title>Was wir Frauen wollen</title>
    <link>http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5400503/</link>
    <description>Ich kaufe in unregelmäßigen Abständen Frauenzeitschriften. Bei der Auswahl werde ich - wie vermutlich die meisten - von der Titelseite gelenkt.&lt;br /&gt;
Im gestrigen Fall zogen mich gleich zwei Themen an:&lt;br /&gt;
1. &lt;b&gt;&quot;Nie mehr Liebeskummer. Beim nächsten Mann wird alles anders.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
2. &lt;b&gt;&quot;Ihre Sterne 2009&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gut: Die Lösung war eher unbefriedigend. Im ersten Artikel stand sowas in der Art: &lt;b&gt;&quot;Der Traumprinz hat kurze, dunkle Haare, keinen Bart, dafür blaue Augen. seinen 1,85 m großen, athletischen Körper bedeckt er mit einem sportlich-eleganten Outfit. Er ist ein beruflich erfolgreicher Familienmensch, intelligent, humorvoll, sowohl handwerklich als auch technisch begabt und kochen kann der Kerl auch noch.&quot; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird ausgeführt, dass es diesen Traumprinzen nicht gibt. (Ich wär ja schon zufrieden mit einem, der mich zum Lachen bringt, dem ich wirklich wichtig bin und aus dessen Mund nicht nur leere Phrasen kommen - wobei die obrige Version der Optimalfall wäre.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit, so gut. Aber warum wird mir in derselben Zeitschrift ein paar Seiten weiter erklärt: &quot;Fische-Singles sollten sich nicht mit dem Erstbesten begnügen, schlagen Sie erst im Juni zu! Wenn Sie zur richtigen Zeit die Augen offen halten, können Sie heuer Ihrem Prinzen begegnen!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jetzt? Mir wird in derselben Zeitschrift erklärt, dass ich meinen Prinzen finden werde, den es allerdings nicht gibt?!! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was wir Frauen wollen? Zeitschriften, die uns nicht nur Mist erzählen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Das &lt;a href=&quot;http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5399004/&quot;&gt;Kleid&lt;/a&gt; blieb im Schrank. Einer der unzähligen Gründe sind ein paar verlorene und bis zur Anprobe nicht vermisste Kilos. Auch eine Premiere.</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-21T09:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5219559/">
    <title>Geldlos</title>
    <link>http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5219559/</link>
    <description>Ich habe nie Bargeld.&lt;br /&gt;
Keinen der Bettler auf der Straße, denen ich erzähle, ich hätte kein Geld, lüge ich an.&lt;br /&gt;
Als ich wiedermal im Supermarkt mit meiner Karte zahlte (und zwar die lächerliche Summe von 4,79), begann ich mit der Kassierin zu plaudern. Wie schrecklich es wäre, dass ich nie Bargeld hätte und dass mich das durchaus mal in brenzlige Situationen bringen könnte. Sie meinte: &quot;Wenn man immer mit Karte bezahlt, verliert man doch die Übersicht, wie viel Geld man noch hat!&quot;&lt;br /&gt;
Sie hat natürlich vollkommen Recht.&lt;br /&gt;
Heute musste sie mir einen Euro leihen. Das lag aber nicht daran, dass ich meine Ausgaben überhaupt nicht mehr im Griff habe, sondern wiedermal nicht beim Geldautomaten war. Sie sah nicht so aus, als würde sie mir glauben. &lt;br /&gt;
Man sollte das Pfand für Einkaufswägen auch mit Karte bezahlen können.</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-27T09:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5217691/">
    <title>Es geschehen wundersame Dinge ...</title>
    <link>http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5217691/</link>
    <description>Schon vor ein paar Tagen lag in meinem Postfach eine Zeitschrift - irgendwas über Medien und Web 2.0. Groß vorne drauf: &quot;Z.H. diekolumnistin&quot;. Ohne Absender.&lt;br /&gt;
Sowas kann ja mal vorkommen.&lt;br /&gt;
Heute allerdings war das Paket größer: Eine Ladestation für meine Digitalkamera. Zu meinen Handen. Ohne Absender.&lt;br /&gt;
Ich hatte sofort meine Wien-Reisebegleitung im Kopf. Und dass das eine Anspielung darauf sein soll, dass ich mit leerem Akku nach Wien gefahren und deswegen ohne Fotos zurückgekommen bin.&lt;br /&gt;
Der Süße wars aber nicht.&lt;br /&gt;
War&apos;s vielleicht einer von euch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Edit: Es hat sich geklärt. Ich war nur die Zwischenstation :-(&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-26T10:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5180227/">
    <title>Woran man merkt, dass man älter wird.</title>
    <link>http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5180227/</link>
    <description>Eltern-Kind-Verhältnisse sind etwas Merkwürdiges. Es ist ganz klar, dass sich Eltern um ihre Sprösslinge kümmern, alles für sie regeln und immer die Gescheiteren, die Überlegenen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann dreht sich das um. Ich habe heute meine Mutter zum Flughafen gebracht, sie flog das erste Mal. Ich habe mir Sorgen gemacht - das fing schon vor Wochen an, als sie meinte, sie würde ein Flughafentaxi nehmen und dann einfach in den Flieger steigen. Sie hatte ein elektronisches Ticket. Sie ist noch nie geflogen. Sie kann mit dem Handy telefonieren, aber keine SMS schreiben. Ein elektronisches Ticket!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab ihr schon vor Wochen erklärt, wie das Ganze abläuft. Was sie ins Handgepäck nehmen darf, wie das in einem Flugzeug so ist.&lt;br /&gt;
Heute habe ich sie eingecheckt, der Stewardess gesagt, dass sie das erste Mal fliegt, und dann bis zur Sicherheitskontrolle begleitet. Ich habe dem netten Steward dort ihre Boarding-Card in die Hand gedrückt und ihre Jacke in die Plastikwanne gelegt. Ich hab sie gefragt, ob sie genug zum Lesen mithat, nochmal gedrückt und ihr nachgesehen, als sie durch die Sicherheitsschleuse ging.&lt;br /&gt;
Als ich ihr so lange nachschaute, wie es eben ging, hatte ich einen Kloß im Hals. &lt;br /&gt;
So ähnlich müssen sich wohl Mütter fühlen, wenn sie ihr Kind das erste Mal in den Kindergarten bringen. &lt;br /&gt;
Ich bin wohl wirklich erwachsen, wenn ich mir in solch einer eigentlich banalen Situation Sorgen um meine Mutter mache.</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-09T18:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5150221/">
    <title>Von Viren und Vegeta</title>
    <link>http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5150221/</link>
    <description>In mir wohnt ein Virus. Er verhält sich meist ganz ruhig, nur dann, wenn ich Zeit habe, etwas Schönes zu machen, kommt er raus. Ich könnte laufen gehen, oder meine Bahnen ziehen. Ich könnte ins Kino, mit Freunden Wein trinken oder ein gutes Buch lesen. Aber immer wenn ich beschließe, etwas davon zu tun, drückt er mich mit rasenden Kopfschmerzen auf die Couch. Was ich dort erlebe, ist weniger prickelnd. Ich sah heute im &lt;a href=&quot;http://www.vox.de/perfekte_dinner.php&quot;&gt;Perfekten Dinner&lt;/a&gt;, wie einer auf alles, was er kochte, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Vegeta&quot;&gt;dieses Zeug&lt;/a&gt; draufbröselte. Er kochte außerdem Sauce hollandaise aus der Packung und noch irgendeine Sauce aus der Tüte. Den anderen hat&apos;s nicht geschmeckt. Es war wie ein schrecklicher Unfall: wegschauen unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich bei &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Dr._House&quot;&gt;Dr. House&lt;/a&gt; angelangt war, der mit meinem Fall sicher seine helle Freude gehabt hätte, klingelte es an der Tür.&lt;br /&gt;
Ich habe eine neue Nachbarin. Sie meinte, sie müsste früh aufstehen und könnte nicht schlafen, weil ich im Schlafzimmer zu laut lache. &lt;br /&gt;
Das hat aber nichts mit dem blöden Virus zu tun.</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-26T21:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5102497/">
    <title>Totalausfall</title>
    <link>http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5102497/</link>
    <description>Die Offline-Zeit hat meine Blogtexte verschlungen. &lt;br /&gt;
Ich wollte was zu einem &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de&quot;&gt;Zeit&lt;/a&gt;-Artikel schreiben, was Rechthaberisches, weil der Autor ständig Olympioniken synonym für Olympiateilnehmer verwendet (dabei sind das die Sieger, wie wir alle wissen) und aus Carla Bruni einfach mal eine Französin gemacht hat.&lt;br /&gt;
Ich wollte was über Sexshops schreiben und Analsex, über die Diskussion, bei der einer meinte: &quot;Einfach locker lassen, Mädels!&quot;&lt;br /&gt;
Ich wollte was über Stadtstrände schreiben und Kaffeehausbekanntschaften.&lt;br /&gt;
Diese Texte sind leider alle futsch. Aber ich bin überzeugt, dass neue kommen. Das ist wie bei den Männern.</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-04T09:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5066849/">
    <title>Verletzungen</title>
    <link>http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5066849/</link>
    <description>Heute Morgen habe ich mir das Knie angeschlagen. Nicht nur so ein bisschen, sondern richtig. Ich habe auf der Kniescheibe eine kleine blaue Beule, nicht nur einen Fleck. &lt;br /&gt;
Es ist eine richtige Verletzung, der Schmerz wurde nur langsam weniger, ganz weg ist er bis jetzt nicht. Bei jedem Schritt erinnere ich mich an das Stechen, das den ganzen Körper durchfuhr.&lt;br /&gt;
Viel schlimmer als das blaue Knie an sich ist der Ärger darüber, dass ich nicht besser aufgepasst habe. Immerhin war die Kante immer schon da. Sie kann auch nichts dafür, dass ich mir bisher immer nur ein bisschen das Schienbein angeschlagen habe.</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-18T09:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5012140/">
    <title>Wir alle haben Angst vor diesen Anrufen. Es ist eine latente Angst, wir zucken nicht...</title>
    <link>http://diekolumnistin.twoday.net/stories/5012140/</link>
    <description>Wir alle haben Angst vor diesen Anrufen. Es ist eine latente Angst, wir zucken nicht jedes Mal zusammen, wenn das Telefon klingelt. Dennoch ist diese Furcht da. Immer. Denn das Einzige, das wir mit Sicherheit über das Leben wissen, ist, dass es mit dem Tod endet. Nach diesem Anruf geht es ganz schnell oder ganz langsam. Man erwartet, dass die Welt in diesem Moment stehen bleiben muss, aber sie tut es nicht, sondern dreht sich weiter, so als wäre nichts geschehen. Taxi, Klinik, Station suchen. Die Regeln auf einer Intensivstation merkt man sich für immer, wenn man einmal dort war. Blaue Plastikhüllen über den Kopf und die Schuhe stülpen, Schürze anziehen, desinfizieren, Hände schrubben, nichts angreifen. Der Tod ist schon so nah, man muss ihn nicht  mitbringen. Keine Zeit zum Weinen, ruhig bleiben, gefasst, erwachsen sein. Keine Angst zeigen, vielleicht passiert es sonst schneller, vielleicht kommt man nicht mehr rechtzeitig. Der Gedanke im Taxi &quot;Vielleicht komme ich nicht mehr rechtzeitig&quot;, so als würde es eine Rolle spielen, als könnte man noch etwas ändern, noch retten. Dann, auf der Station selbst, den Blick auf den Rücken der Schwester heften, nicht nach links oder rechts schauen, das Piepen ignorieren, die Schläuche ignorieren, nicht nachdenken. Dann eine Hand halten, auch hier die Schläuche und Nadeln ignorieren. Hoffen, dass es Sinn hat, nach diesem Besuch noch einmal zu kommen. Hoffen, dass das Sterben länger dauert, dass man noch oft mit dem Arzt spricht, dass er etwas tun kann, ungeschehen machen, retten, helfen.&lt;br /&gt;
Es ist 2.57. Draußen ist es dunkel, es fallen Regentropfen. Ein Blitz erhellt kurz das Zimmer. An der Tür steht der Traum und grinst fies.</description>
    <dc:creator>diekolumnistin</dc:creator>
    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-23T05:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://diekolumnistin.twoday.net/stories/4984440/">
    <title>Ist jetzt Sommer? Nein, es ist EURO.</title>
    <link>http://diekolumnistin.twoday.net/stories/4984440/</link>
    <description>Heute ist der vierte Spieltag. Ich fühle mich aber schon seit gefühlten zwei Jahren wie im Irrenhaus.&lt;br /&gt;
Seit ein paar Wochen darf in unserer Redaktion nur noch in einem schummrigen Hinterzimmer geraucht werden. Als Trost spendierte der Chefredakteur einen Tischfußballtisch. Statt geraucht wird in den Pausen jetzt gewuzzelt. Der Chefredakteur ist Nichtraucher, aber begeisterer Tischfußballer. Außerdem ist wuzzeln auf alle Fälle besser für die Gesundheit als rauchen. Die Produktivität der Mitarbeiter ist dafür um mindestens 10 Prozent gesunken.&lt;br /&gt;
Seit Samstag läuft auch ständig der Fernseher. &quot;Ich kann nicht gleichzeitig Fußballschauen und schreiben&quot;, jammerte eine verzweifelte Sportredakteurin gestern und holte sich ein Bier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde komisch angeschaut, wegen meines Schweiz-Feuerzeugs. &quot;Verräter&quot;, zischte kürzlich jemand, als ich am Kicker vorbeiging. Ich schäme mich. Das Feuerzeug hat mir eine Freundin vor ein paar Monaten aus dem Urlaub mitgebracht. Genau sie ist es jetzt, die gleich zwei Termine abgesagt hat, um mit mir zum VIP-Public-Viewing zu gehen. Sie will Schals und Mützen besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer unserer Anzeigenverkäufer hatte heute noch gut sichtbar weißrote Farbe im Gesicht. Der rotweißrote Schal passte nicht zum Anzug.&lt;br /&gt;
Die Kulturredakteurin versucht für ihren Vater eine italienische Flagge fürs Auto zu besorgen. Sie hat eine Glosse darüber geschrieben. Ich hoffe, sie bekommt keine Morddrohungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben ging ich am Büro der Grafiker vorbei. Einer schwang gerade einen Golfschläger. &quot;Fußball ist jetzt angesagt!&quot;, meinte ich im Scherz. Er sah mich nur böse an und sagte: &quot;Jetzt läuft gerade Werbung.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss mir jetzt das Ende des Spiels ansehen. Vielleicht zieht einer der Spieler sein T-Shirt aus.</description>
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    <dc:subject>Phänomene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diekolumnistin</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-10T17:02:00Z</dc:date>
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